Konferenzraum

Wie sicher sind meine Anlagen? (Info vom 19.01.2009)


  1. Investmentfonds: Investmentfonds sind Sondervermögen, d.h. egal ob die KAG (Kapitalanlagegesellschaft) oder die Depotbank pleite gehen, das Anlagekapital bleibt in ihrem Eigentum. Es wird sogar auf Sperrkonten geführt. Allerdings unterliegen Investmentfonds Kaptitalmarktschwankungen.  Durch die breite Streuung in ca. 80 bis 100 Einzeltitel je Fonds ist eine hohe Sicherheit gegeben. Die Wahrscheinlichkeit das alle 100 Titel notleidend werden ist äußerst gering. Die aktuellen Kursstände bedeuten noch nicht das Sie  Verluste erlitten haben. Erst wenn Sie verkaufen, realisieren Sie die Verluste und vergeben die Chance auf eine Erholung.

Fazit: Ruhe bewahren und auch diese „Krise" aussitzen............

  1. Festgeld: Die Sicherheit von Festgeld hängt in erster Linie von der Bonität der Anlagebank ab. Der Konkurs einer großen Bank wäre allerdings ein so großer volkswirtschaftlicher Schaden, das die Regierung eher mit Steuergeldern die Bank retten wird. So wie das aktuell geschieht. Dies ist neu und widerspricht allen Regeln einer sich selbst regulierenden Marktwirtschaft. Wenn die Bank dann doch pleite geht, was durchaus passieren kann, greift der sog. Einlagensicherfonds, der aktuell auf 20.000,- € je Kunde und Bank begrenzt ist.

Erlauben Sie mir an dieser Stelle das Zitat eines Witzes: „ Man kann eher einen Hund darauf dressieren eine Wurst zu bewachen, als einen Politiker dazu bringen mit Steuergeldern verantwortungsbewusst umzugehen."

Wer die Werbung sorgfältig verfolgt hat, der hat bemerkt, das die Festgeldzinsen bereits sinken. In Japan hat man schon seit Jahren negative Guthabenzinsen, Amerika bewegt sich stark auf die Nullmarke zu und der europäische Diskontsatz (Zinssatz  unter den Banken) beträgt nur noch 2 % mit sinkender Tendenz. Derzeit wird allerdings die schleichende Geldentwertung (Inflation) völlig ignoriert. Die sich aufblähende Geldmenge führt jedoch unweigerlich zu einer erhöhten Inflation. Welche Sicherheit meint man denn, wenn die Inflation höher ist, als der Guthabenzins?

  1. Bundesschatzbriefe: Das Deutschland in Konkurs  geht will ich an dieser Stelle nicht behaupten. Bilanztechnisch gesehen sind jedoch die meisten westlichen Regierungen bereits in Konkurs (überschuldet) und die Manager einer privaten Unternehmung wären wohl längst hinter schwedischen Gardinen wegen Konkursverschleppung. Aber zurück zu den Bundespapieren: Was sind die anderes, als die Verschuldung des Staates? Würden Sie einem überschuldeten Unternehmen ihr Geld leihen? Und über die Inflation als Wechselwirkung zur „Geldanlage"  habe ich mich bereits weiter oben geäußert.

Empfehlung: Hinterfragen Sie immer welches Eigeninteresse ihr „Anlageempfehlungsgeber" hat oder in wessen Lohn und Brot er steht. Lediglich der freie und unabhängige Finanzberater ist nur Ihnen verantwortlich und keinem Brötchengeber, der die Anlage diktiert.


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